Pressebericht Gemeindebote 29/2008

Jugendfreizeit des TTV am Breitenauer See

Nachdem es letztes Jahr nicht mit einer Freizeit des TTV geklappt hat, führte uns dieses Jahr die Reise – wie schon 2002 - zum Breitenauer See bei Heilbronn.

Von Freitag bis Sonntag wurde dort in Großzelten mit Feldbetten übernachtet, das Gelände mit Sportanlagen genutzt und im See gebadet.

Allerdings mussten am Anfang einige Probleme bewältigt werden.Die Wetterprognose fürs Wochenende war, milde ausgedrückt, durchwachsen und die Anreise verzögerte sich durch den enormen Freitag-Nachmittags-Verkehr deutlich um über eine Stunde. Zum Glück konnten noch die Zelte eingeräumt werden, bevor die ersten Schauer vom dunklen Himmel fielen. Da diese aber nicht von allzu großer Dauer und Intensität waren, konnte am selben Abend noch auf dem Sportplatz Baseball und Fußball gespielt werden, was sich trotz leicht durchnässter Kleidung und einigen kleineren Wehwehchen großer Beliebtheit erfreute.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück wagten sich sogar (fast) alle ins Wasser, welches sich als wärmer als die Lufttemperatur herausstellte. Die von der Freizeitstätte bereitgestellten Boote mussten ihre Wassertauglichkeit des öfteren unter Beweis stellen. Nach einer kleinen Stärkung brach die gesamte Gruppe (9 Jugendliche und 4 Betreuer) zur Burg Hohenbeilstein auf, wo die Falknerei eine Flugvorführung mit Falken, Adlern, Eulen und Geiern gab. Die Geier flogen dabei direkt über die Köpfe der Zuschauer hinweg oder gesellten sich zu diesen. Zum Abschluss zogen sie noch ihre berüchtigten „Kreise“. Anschließend konnten noch andere seltene Greifvögel aus nächster Nähe betrachtet werden.

Gegen Abend wurde das Wetter immer besser, weswegen das für Freitag geplante Grillen doch noch stattfinden konnte. Bei Einbruch der Dunkelheit zogen dann alle zur traditionellen Nachtwanderung mit Fackel los, um die Runde um den See zu laufen. Danach hatten einige immer noch genug Energie, um an das Lagerfeuer zu sitzen.


Der Sonntag Morgen war vom Regen geprägt. Da kam das große Gemeinschaftszelt gerade richtig, um Rätsel zu lösen und Karten zu spielen. Nach dem Mittagessen war auch schon packen angesagt und man trat die Heimreise an, nicht ohne vorher noch an einer Eisdiele gehalten zu haben. Letztendlich hat alles sehr gut funktioniert und es gilt der Dank allen, die dabei mitgeholfen haben, dass dieses spannende Wochenende stattgefunden hat.

Text: David Kuhn